Über mich

Menschen zu unterstützen, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und diesen Kontakt zu vertiefen und zu stärken, ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers bedeutet für mich eine elementare Voraussetzung, um mich innerlich und äußerlich verbunden zu fühlen. Mit mir, meinen Mitmenschen und der Welt.

Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit zu übernehmen kann heißen, eine Psychotherapie zu beginnen. Gemeinsam lassen sich Schwierigkeiten oft vielschichtiger wahrnehmen und erfassen. So verstanden und erklärt können sie auch eher verändert oder beseitigt werden. Die Förderung der Wahrnehmung, des persönlichen Ausdrucks sowie des Kontakts zu sich selbst und der Welt sind für mich wichtige Elemente in meiner Arbeit und in meinem Leben.

So habe ich während meiner eigenen Lebenskrise Tanz- und Bewegungstherapie erfahren dürfen und die Zusammenhänge zwischen meinem Körper, meinen Emotionen und meinem Denken erkannt. Ich lernte, meine Gefühle und Empfindungen besser wahrzunehmen und ihnen in Worten und Bewegung Ausdruck zu verleihen. Ich entdeckte meine Lebendigkeit wieder, indem ich auf die Sprache meines Körpers hören und vertrauen lernte. Ich lernte, besser mit Stress und Emotionen umzugehen.

Lebensgeschichtliche Erfahrungen sind in unserem Körper gespeichert. Über die Bewegung und den Tanz fand ich Zugang zu meinen unbewussten Themen und konnte damit auf bewusster Ebene Verhaltensmuster erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.

Mein Werdegang

Nachdem ich fast 25 Jahre in der Krankenpflege tätig war, habe ich 2014 entschieden, mich beruflich neu zu orientieren und zunächst die Weiterbildung zur Tanztherapeutin im Integrativen Verfahren, einem sozialwissenschaftlich und tiefenpsychologisch fundierten ganzheitlichen Therapieverfahren, absolviert und mich seither im Bereich der Psychotherapie schulenübergreifend fort- und weitergebildet.

Neben meiner Tätigkeit in eigener Praxis seit Anfang 2019, arbeite ich als Integrative Tanz- und Körperpsychotherapeutin seit Okt. 2019 in der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie an der Universitätsklinik Erlangen mit Menschen, die unter psychosomatischen Störungsbildern leiden, wie depressive Episoden, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung/Komplextrauma und weiteren Traumafolgestörungen, Persönlichkeitsstörungen, chronische Schmerzen, Angst- und Zwangsstörungen, Somatoforme- u. Somatisierungsstörungen, komplexe dissoziative Symptomatiken und Burn-Out-Problematik, seit Mai 2023 auch mit Menschen, die unter dem Post-Covid-Syndrom leiden.

Aus- und Weiterbildungen

2014 bis 2016

Ausbildung zur Heilpraktikerin im Bereich der Psychotherapie am Institut für Heilpraktiker in Nürnberg mit staatlich geprüftem Abschluss durch das Gesundheitsamt Mittelfranken in Ansbach und Erlangung der Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie

2014 bis 2018 

Weiterbildung zur Integrativen Tanztherapeutin DGT® bei der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie e.V. Pulheim und an der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit EAG am Fritz-Perls-Institut in Hückeswagen

2018 bis 2019 

Fortbildung und Zertifizierung für die Tanz- und Körperpsychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Menschen in 4 Modulen bei Anne van den Boom, Tanztherapeutin BTD®, Traumatherapeutin, Ausbilderin und Supervisorin

2019 

Kolloquium der Integrativen Therapie durch Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold, Hückeswagen 

Anerkennung und Masteräquivalent (M.A.) als Tanztherapeutin BTD® durch den Berufsverband

seit 2020 

regelmäßige Teilnahme am Fachseminar „Schematherapeutische Aspekte in der Tanz- und Körpertherapie“ bei Andrea DuBois, Dipl. Pädagogin, Integrative Tanztherapeutin ®DGT/®BTD, Heilpraktikerin für Psychotherapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hohe Mark in Oberursel b. Frankfurt a. Main

2021 

Fundierter Kenntnisserwerb zur Psychodynamisch imaginativen Traumatherapie (PITT) nach Prof. Luise Reddemann

2022 bis 2023 

Fortbildung und Zertifizierung zur budobasierten Achtsamkeitstrainerin (bbAT) im Integrativen Verfahren nach Prof. Hilarion Petzold

 

2024 bis 2025 

Fachweiterbildung Diagnostik und Traumabehandlung bei dissoziativen Störungen an der MH-Akademie unter der Leitung von Michaela Huber, psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin

2025 

Zertifiziert für die Ausübung Bindungsorientierter Traumatherapie und die Arbeit mit Menschen, die unter Stress- und Traumafolgen leiden

2025 bis auf weiteres 

regelmäßige Supervision und weiterführende Seminare zur Psychotraumatologie und Traumatherapie bei M. Huber, psych. Psychotherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin

2025 bis 2026 

EMDR Grundlagen-Curriculum unter der Leitung und Supervision von Dipl.-Psych. Gertrud Skoupy, psychologische PT, Supervisorin, Dozentin