Über mich

Menschen zu unterstützen, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und diesen Kontakt zu vertiefen und zu stärken, ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers bedeutet für mich eine elementare Voraussetzung, um mich innerlich und äußerlich verbunden zu fühlen. Mit mir, meinen Mitmenschen und der Welt.

Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit zu übernehmen kann heißen, eine Psychotherapie zu beginnen. Gemeinsam lassen sich Schwierigkeiten oft vielschichtiger wahrnehmen und erfassen. So verstanden und erklärt können sie auch eher verändert oder beseitigt werden. Die Förderung der Wahrnehmung, des persönlichen Ausdrucks sowie des Kontakts zu sich selbst und der Welt sind für mich wichtige Elemente in meiner Arbeit und in meinem Leben.

So habe ich während meiner eigenen Lebenskrise Tanz- und Bewegungstherapie erfahren dürfen und die Zusammenhänge zwischen meinem Körper, meinen Emotionen und meinem Denken erkannt. Ich lernte, meine Gefühle und Empfindungen besser wahrzunehmen und ihnen in Worten und Bewegung Ausdruck zu verleihen. Ich entdeckte meine Lebendigkeit wieder, indem ich auf die Sprache meines Körpers hören und vertrauen lernte. Ich lernte, besser mit Stress und Emotionen umzugehen.

Lebensgeschichtliche Erfahrungen sind in unserem Körper gespeichert. Über die Bewegung und den Tanz fand ich Zugang zu meinen unbewussten Themen und konnte damit auf bewusster Ebene Verhaltensmuster erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.

Mein Werdegang

Ich wurde 1972 geboren, bin verheiratet und wohne in Hersbruck im Nürnberger Land.

Nachdem ich fast 25 Jahre in der Krankenpflege tätig war, habe ich 2014 entschieden, mich beruflich neu zu orientieren und die Weiterbildung zur Tanztherapeutin im Integrativen Verfahren, einem sozialwissenschaftlich und tiefenpsychologisch fundierten ganzheitlichen Therapieverfahren, absolviert.

Ich biete Tanztherapie in sozialen Einrichtungen sowie in Fachkliniken an (Arbeitsschwerpunkte: Psychoonkologie, Psychiatrie- und Psychosomatik, Traumafolgestörungen).

seit Oktober 2019
arbeite ich als Tanztherapeutin in der Psychosomatischen Abteilung an der Universitätsklinik Erlangen mit Menschen, die unter psychosomatischen Störungsbildern leiden, wie Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Persönlichkeitsstörungen, chronische Schmerzen, Angst- und Zwangsstörungen, Somatisierungsstörungen und Burn-Out-Problematik. 

seit September 2018

bin ich freiberuflich als Tanztherapeutin bei verschiedenen sozial-psychiatrischen Einrichtungen in der Arbeit mit chron. psychisch kranken Menschen und Menschen in akuten Lebenskrisen tätig

von 2017 bis 2020

arbeitete ich freiberuflich als Tanztherapeutin in der Klinik Herzoghöhe in Bayreuth in der Rehabilitation von krebsbetroffenen Menschen,  Menschen mit chron. Schmerzen und somatoformer Schmerzstörung sowie rheumatologischen Erkrankungen und psychosomatischen Beschwerdebildern

seit Oktober 2016
bin ich Dozentin an der vhs mit einem tanz- und bewegungs-pädagogischen Angebot

seit 2019
Zertifiziert für die Tanz- und Körpertherapeutische Arbeit mit traumatisierten Menschen

seit 2018
Integrative Tanztherapeutin DGT® / Deutsche Gesellschaft für Tanztherapie e.V. / Fritz-Perls-Institut Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit

seit 2017
Zertifizierte Leiterin für therapeutischen Tanz DGT

seit 2016
Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie (erteilt durch das Gesundheitsamt Mittelfranken in Ansbach nach schriftlicher und mündlicher Überprüfung)

bis 2014
examinierte Krankenschwester in verschiedenen klinischen Fachbereichen (u.a. langjährige Tätigkeit in der Onkologie und Palliativmedizin)

Langjährige Erfahrung in

körperorientierten Therapieverfahren,
Tanzimprovisation, Anusara-Yoga, Feldenkrais-Methode, Pilates, zeitgenössischem Tanz und Contango